Costa Tropical

File 1288Die Costa Tropical befindet sich an der südlichen Mittelmeerküste Spaniens, sie ist ein kleiner Küstenstreifen zwischen ihren zwei großen Nachbarn Costa del Sol im Südwesten und Costa de Almería im Nordosten. Am einfachsten erreichen Sie die Costa Tropical über die Flughäfen von Grana und Málaga. Von dort führen Sie die A-44 (von Granada) und die A-7 (parallel zum Meer) entlang eines echten Geheimtipps der spanischen Küsten.
Die größte Besonderheit der Costa Tropical ist ihre geografische Beschaffenheit: Während Spaniens Küsten meist von einer flachen und dem Meer zugewandten Ebene begrenzt werden, reichen hier die Berge der Sierra Nevada so nah an die Küste, dass sich so mancher Bergrücken bis ans Ufer fortsetzt. Diese Barriere bietet der Costa Tropical einen natürlichen Windschutz gegen die eisigen Winterwinde aus dem Innern des Landes. Auf der anderen Seite lässt die Küstenlinie die warme Luft Afrikas ungehindert auf den schmalen Uferstreifen strömen, sodass ein subtropisches Mikroklima entsteht, das sich stark von den für Südspanien üblichen Bedingungen unterscheidet. Diese besonderen Rahmenbedingungen ermöglichen den Anbau subtropischer Früchte und Pflanzen über einen Großteil des Jahres, während im Winter die Temperaturschwankungen anderer Landesteile für diese Gewächse zu hoch sind. Durch die im Jahresmittel nur leicht variierenden Temperaturen (ca. 20 °C bei 320 Sonnentagen im Jahr) hat sich die Costa Tropical als beliebtes Ganzjahresziel und Wassersport-Refugium (im Winter) der Spanier etabliert.
Die Nähe zu den Gipfeln der Sierra Nevada (ca. 70km) ermöglicht jederzeit einen Ausflug in das beliebteste – und einzige – Skigebiet Andalusiens. Fast 80 Pisten und über 90 Kilometer erwarten Sie von Ende November bis Mitte Mai für ein Fahrvergnügen der Extraklasse.
Auch kulturell hat dieser einzigartige Landstrich viel zu bieten: Neben typischen, original-spanischen Fischerdörfern und kleinen Städten geht die Stadt Almunecar auf eine mehr als 3000 Jahre alte phönizische Siedlung zurück, die im Laufe der Zeit von Römern, Arabern und Spaniern ausgebaut wurde und heute mit dem „Castillo de San Miguel“ einen Zeugen jener bewegten Geschichte beherbergt.

 
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