Rías Altas

File 1306Die Rías Altas sind keine Küste im eigentlichen Sinne, sondern eine spezielle Landschaftsform innerhalb der „Costa do Marisco“ in Galicien. Ähnlich norwegischen Fjorden bilden Sie einen Kanal für das Meer, der zum Teil mehrere Kilometer weit ins Landesinnere reicht. Diese besondere Art der Küste bildete sich durch die Überflutung tief liegender Flusstäler, und ist heute bekannt für steile Felsen und kleine, versandete Buchten.

Die Nordküste Spaniens ist von Natur aus kälter als der Süden, was jedoch vor allem Surfern und anderen Wassersportlern keinesfalls die Laune verdirbt. Durch den gegenüber dem Mittelmeer deutlich stärkerem Seegang im Atlantik, der oft noch von kräftigen Winden unterstützt wird, bilden die Rías Altas eine Wassersportwelt, die ihresgleichen sucht.

Die größte Stadt der Region ist A Coruña mit etwa 250.000 Einwohnern, weniger als 70km nördlich von Santiago de Compostela. Hier befindet sich neben dem größten Hafen Galiciens ebenfalls das touristische Zentrum der Region. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gerät neben Planetarium und Aquarium auch der Herkulesturm: Ein römischer Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert, Stadtwahrzeichen und der älteste noch in Betrieb befindliche Leuchtturm der Welt.

Wenn die Rías Altas Ihr Interesse geweckt haben, erreichen Sie diesen Winkel Nordspaniens am einfachsten mit dem Flugzeug. Sowohl der internationale Flughafen von Santiago de Compostela (SCQ), als auch der Flughafen A Coruña liegen nah am Ziel. Letzterer ist allerdings ein Regionalflughafen, von Deutschland aus ist ein Zwischenstopp in Barcelona oder, noch besser, Madrid notwendig.

 
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