Sehenswürdigkeiten

Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten Spaniens, damit Sie während ihres Aufenthaltes auf der iberischen Halbinsel kein Highlight verpassen.
Häufig stellt die autonome Region Katalonien, die im Nordosten Spaniens direkt zwischen dem Mittelmeer und der Bergkette der Pyrenäen liegt, das erste Reiseziel auf der iberischen Halbinsel dar. Die Hauptstadt File 1081Barcelona ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt, die die spanische Lebensart in Verbindung mit moderner Kultur und pulsierendem Nachtleben kennen lernen möchten. Da die Metropole direkt am Mittelmeer liegt, ist sie auch eine Station für Kreuzfahrtschiffe, deren Passagiere sich auf einen großartigen Städtetrip freuen können. Für Sie wartet Barcelona unter anderem mit der Sagrada Familia und dem Kloster Montserrat auf - im Hinterland haben Sie Gelegenheit, die Berge der Collserola zu durchwandern oder aber einen Tag an den weißen Stränden der Küstenorte Sitges und Blanes zu verbringen.
Folgen Sie den Stränden nach Süden gelangen Sie bald nach Valencia, der drittgrößten Stadt des Landes und gleichzeitig Hauptstadt der umliegenden Provinz. Hier erwartet Sie mit den Fallas, einem Straßenfest zu Ehren von Josef dem Zimmermann, ein kulturelles Spektakel der Extraklasse. Sollten Sie sich nach durchtanzten Nächten mit Musik und Feuerwerk im März zur Natur hingezogen fühlen, folgen Sie dem Meer in die Provinz Granada und besteigen Sie den höchsten Berg des spanischen Festlands, den Mulhacén. Der Gipfel ist im Sommer (Juni bis Oktober) sogar schneefrei, und mit genügend Ausdauer auch für ungeübte Kletterer zu erklimmen.


File 1156Für alle Liebhaber der reichen kulturellen Geschichte Spaniens lädt Sie daneben die maurische Stadtburg Alhambra in der Provinzhauptstadt Granada zu einer Zeitreise in die Epoche der islamischen Herrschaft über Spanien ein.
Natürlich gehört zu einer Reise durch Spanien auch ein Besuch der Landeshauptstadt Madrid. Geografisch fast genau in der Mitte des Landes gelegen erzählen die Straßen der Stadt die bewegte Geschichte des Landes von Königreich und Republik zur franquistischen Diktatur und der Zeit der Transition, in der vor allem der damals junge König Juan Carlos I. den Spaniern die Demokratie zurück brachte. Der König residiert heute im historischen Palacio Real, dem Stadtschloss und Sitz der Königsfamilie. Hier spiegelt sich der frühere Reichtum und die Macht des alten Spanien wider, dessen Einflussbereich bis weit über den Atlantik reichte und dessen berühmte Persönlichkeiten wie Cortes und Kolumbus mit ihren Expeditionen weite Teile des amerikanischen Kontinents erschlossen. Direkt gegenüber vom Palast finden Sie die imposante Almudena-Kathedrale. Die erst 1993 vollendete Kirche ist der Stadtpatronen von Madrid, der heiligen Maria, gewidmet und eines der meistfrequentierten Gotteshäuser der Stadt. Etwas weniger prachtvoll, dafür aber altehrwürdig, ist der Tempel von Debod. Als Dank für die Hilfe Spaniens bei der Rettung alter Tempelanlagen im Nildelta von der ägyptischen Regierung gestiftet, ist er eine der wenigen ägyptischen Tempelanlagen, die es außerhalb des afrikanischen Kontinents zu besichtigen gibt. Umgeben von einem der zahlreichen großzügig angelegten Parks steht hier ein echtes Denkmal altägyptischer Baukunst.
File 1144Wer im Urlaub jedoch auch die Gelegenheit sucht zu sich selbst zu kommen, sollte auf keinen Fall den Jakobsweg außer Acht lassen. Der bekannteste Fernwanderweg Europas führt die Pilger durch den Norden Spaniens bis zur Kathedrale von Santiago de Compostela. Über den ganzen Kontinent verteilt existiert heute ein riesiges Netz aus Pfaden, die ihre Wanderer stetig in Richtung des Ziels führen. Das Motto der Pilger, „Der Weg beginnt an deiner Haustür“, steht so symbolisch für den Grundgedanken hinter der Reise zu sich selbst. Gönnen Sie sich nach dem Erleben von pulsierendem Städtetreiben, atemberaubender Natur und beeindruckenden Bauwerken doch ein paar Tage nur mit sich, und erleben Sie das traditionelle Bad im Nordatlantik am Ende des Pfades mit der gleichen Ausgeglichenheit, wie es die Pilger tun.

 
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